Logischer nächster Schritt: PV-Anlage

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Ich habe nun angefangen konkret über eine Photovoltaikanlage nachzudenken.

Um eine ökologischere Energieversorgung noch stärker in die eigene Hand zu nehmen ist der logische nächste Schritt für mich die Installation einer PV-Anlage auf dem Eigenheim. Ich habe begonnen, mich in die Thematik einzuarbeiten.

Aktuellen Empfehlungen folgend, erscheint es mir sinnvoll, das Süddach möglichst weitgehend für einen maximale Ertrag mit Modulen zu bestücken. Eher aus ideellen Gründen als aus wirtschaftlicher Perspektive möchte ich auch einen Speicher installieren, um den Autarkiegrad zu erhöhen. Aktuellen Testergebnissen der HTW Berlin folgend ist ein Paar aus Fronius Symo GEN24 Plus und BYD HVM 11.0 derzeit mein Favorit. Dies allerdings ausdrücklich ohne bisherige Beratung durch einen Fachbetrieb. Dies kann sich also noch ändern. Bei der Modulauswahl erscheinen mir die Peakleistung und die Maße wegen der Ertragsmaximierung und die Empfehlung eines Fachbetriebs entscheidend. Nach meinem Eindruck greift man in Deutschland heutzutage in aller Regel zu Modulen mit monokristallinen Zellen.

Außerdem werde ich wohl in einem Abwasch eine Wallbox montieren lassen, deren Förderung ja bereits beantragt ist.

Apropos Förderung: Das Land Niedersachsen fördert derzeit Speicher für PV-Anlagen und darüberhinaus einen weiteren Ladepunktzuschuss. Auch die Regeln für diese Förderungen könnten noch in meine Entscheidungen einfließen.

Erste Anfragen an zwei Fachbetriebe, die mir sehr kompetent erscheinen, habe ich verschickt.

Nach meiner Einschätzung sollte eine Anlage mit ca. 8 kWp, vielleicht bei Bestückung bis zu den Dachrändern sogar 11 kWp, möglich sein. Eine bisherige 10 kWp-Grenze scheint mit der EEG-Novelle seit dem 01.01.2021 gefallen zu sein. Weitere Details, insbesondere bzgl. steuerlicher Fragen, sind mir aber noch nicht vertraut und schrecken mich immer noch etwas ab. Neben der Ertragsmaximierung gibt es wohl bei Überschreiten der 10 kWp auch eine höhere Förderung.

Kommentare

5 Kommentare zu „Logischer nächster Schritt: PV-Anlage“

  1. Avatar von Ingo
    Ingo

    Moin!
    Auf jedes Hausdach, vor dem ein Elektroauto parkt, gehört auch eine PV-Anlage. Eigentlich ist auch die Planung einer PV gar nicht so wild. Mithilfe einer kleinen Tabelle kann man sich selber schon einmal die Flächen angucken. Die Größe findet man in den Bauunterlagen oder man zählt die Ziegel auf einem Foto/Luftbild. dann kann man per PV-GIS recht gut den Ertrag je Dachfläche ermitteln.
    https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html

    Nach neuester Gesetzeslage gilt „Dächer vollmachen“, denn gerade im Winter zählt jedes Watt das vom Dach kommt.
    Ich habe nur den Eindruck, es kaum noch Solarteure. Auch scheint es in der Branche einen guten Vorrat an Arbeit zu geben, so daß man wohl mit mehreren Monaten Vorlauf rechnen sollte.

  2. Avatar von Ingo
    Ingo

    Das mit den Fachbetrieben ist meine ich ein echtes Thema. Kenne hier noch den „Naturenergieladen„, wäre aber auch an Adressen interessiert. Eine Kollegin will ab Sommer eine PV bauen.

    Die Auslegung ist vergleichsweise einfach, die Montage meist auch überschaubar. Aber dann muss das Ganze ja noch beim EVU angemeldet werden.

  3. Avatar von Ingo
    Ingo

    Moin!
    Der Fronius sieht ganz interessant aus, nur würde ich den mit aktiver Lüftung nicht unbedingt ins Haus hängen wollen. In der Garage oder im Keller ist das aber kein Problem.
    Der Akku ist auch zusammen mit der Notstrom-Umschalt-Box noch recht günstig als gesamtes Paket. Auch die Leistung des Akku ist mit ~5kW gut, hier haben etliche Systeme einen Flaschenhals und können nur 2-3kW je Richtung.
    Bin auf Deine Erfahrungen/Angebote gespannt.
    Die Sonnensaison geht ja so langsam wieder los, bin schon wieder in weiten Teilen autark.

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